Alla mit Wika und Roman

Als wir diese Überschrift Anfang des Jahres 2001 wählten, waren alle noch voller Hoffnung.

Alla Mukalowa ist tot - Der Krebs hat gesiegt

Am 27. Juni 2001 erlag die junge Lehrerin aus Koselje ihrer Krankheit.

Seit Januar hielt sie sich zur Behandlung in Jena auf, immer hoffend, die Krankheit besiegen zu können. Die finanzielle Hilfe vieler Jenaer und die Betreuung von Mitgliedern des Vereines, allen voran Martha Meinhardt und Bärbel Eckardt, ermöglichten die kostenintensive Behandlung. Ihr gesundheitliches Befinden schwankte ständig. Ihre Sehnsucht nach Hause und ihre Sorge um ihre beiden Kinder merkte man ihr oft an. Um ihr moralischen Beistand zu geben, holten wir ihre Schwester Lena nach Jena. Gemeinsam sollte die schwere Zeit überstanden werden. Es wurde ein Wettlauf mit der Zeit, den sie letzten Endes verlor. Nach Lesen des ärztlichen Befundes  Anfang Juni haben wir schleunigst ihre Heimreise vorbereitet - viel Zeit zur Regelung der Fürsorge für ihre beiden Kinder sollten ihr nicht mehr bleiben.
Zwei Wochen später
schrieb ihre Schwester einen Brief an die Jenaer, an die fürsorglichen Schwestern und Ärzte des Uni-Klinikums und dankte im Namen von Alla Mukalowa allen für die große Hilfsbereitschaft. Da war sie schon vom Tod gezeichnet.

Das war auch ein schmerzlicher Verlust für unseren Verein. Wir kannten Alla seit Jahren als eine wunderbare Frau, Mutter und Lehrerin. Sie hatte viele Freunde in Jena. Mit ihrer Heiterkeit und Hilfsbereitschaft hat sie uns in Weißrussland oft hilfreich bei der Bewältigung unserer Arbeit unter die Arme gegriffen.
Wir drücken ihren Kindern, ihrem Mann, ihren Eltern und Geschwistern unser tiefes Mitgefühl  aus. Wir trauern mit ihnen und schämen uns unserer Tränen nicht.

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Alla´ s Grab in Buglai

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