"Der Radfahrer von Tschernobyl" - Roman von Javier Sebastian (Verlag Klaus Wagenbach)

Ein Wissenschaftler fährt mit dem Fahrrad durch Pribjat, erlebt das Leid der Überlebenden in der verbotenen Zone und die Solidarität  in einer Notgemeinschaft Lebender, die dem Tod trotzen...

 

"An einem Samstag" - Spielfilm von Alexander Mindadze

Samstag, der 26., April 1986. Im Atomkraftwerk Tschernobyl ist ein Reaktorblock explodiert. Die Parteileitung wiegelt ab. Aber Valerij Kabysh, früher Schlagzeuger, inzwischen junger loyaler Parteifunktionär, beobachtet die Panik der Verantwortlichen und begreift, dass jede Sekunde zählt. Dies ist die Geschichte einer missglückten Flucht.

 

"Atomare Streitigkeiten" - ein Dokumentarfilm von Wladimir Tschertkoff

Eine verhängnisvolle Rolle bei der Bagatellisierung und Informationsbehinderung der Katastrophenfolgen spielt die IAEO (Internationale Atomenergieorganisation). 55.000 Tote und 80% strahlenkranke Kinder – aber der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Eingreifen untersagt; Wissenschaftler, die einen Zusammenhang des Reaktorunfalls mit den zahlreichen Krebskrankheiten beweisen wollen, werden verhaftet und verurteilt.

 

"Verlorene Orte. Gebrochene Biografien" - 25 Jahre nach Tschernobyl

Bildband von Rüdiger Lubricht

 

Merle Hilbk - "Tschernobyl Baby. Wie wir lernten, das Atom zu lieben"

Reportage über das Leben in der Sperrzone, 25 Jahre nach dem Unfall

 

25 Jahre Super GAU

Artikel, Hintergründe, Fakten auf Spiegel online:


Landolf Scherzer - "Das Sarggeld von Uljanowna"

Der Autor schreibt in zwei Reportagen über seinen Besuch in und um Tschernobyl, 14 Jahre nach der Katastrophe.
Ein kurzer Abriss in einem Zeitungsartikel des ND:
Das Buch ist vergriffen, der Wartburg Verlag sieht sich nicht in der Lage, eine Nachauflage herauszubringen!

 

Verstrahlt, verdrängt, vergessen
Tschernobyl ist ein kleines Dorf im Norden der Ukraine, direkt an der Grenze zu Weißrussland, 130 Kilometer nördlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Acht Kilometer von Tschernobyl entfernt, am Flüsschen Pripjat, wurden in den Siebzigerjahren die Atomreaktoren und eine eigene Stadt für Arbeiter und ihre Familien gebaut.

 

Pressemitteilung Nr. 18 der Belorussischen Botschaft in Berlin vom 25. April 2008 zum 22. Jahrestag der Tschernobyl Katastrophe

 

"Der silberne Jaguar", ein Roman von Hermann Schulz, erschienen 2007 im Carlsen Verlag Hamburg (ISBN 978-3-551-58176-1), 14.90 €
Dieses Buch ist den Menschen in Belarus gewidmet, die in den durch die Tschernobyl-Katastrophe verstrahlten Gebieten leben und für ihre Zukunft ihrer Kinder große Opfer bringen. Die Widmung gilt auch jenen Frauen und Männern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sie dabei unterstützen.
Eine kurze Inhaltsangabe dazu finden Sie hier: