Pressemitteilungen 2021

 

OTZ vom 22.6.21

 

MDR Thüringen Journal vom 26.4.21

 

anlässlich 35 Jahre Tschernobyl Katastrophe

 

 

OTZ vom 27.4.21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MDR Thüringen vom 26.4.21


Pressemitteilungen 2020

 

TZ/TLZ vom 21.12.20

SCHOTT Mitarbeiter spendeten für Tschernobyl-Verein

 

Im Rahmen der SCHOTT Mitarbeiter Weihnachtsaktion sammelten die Schottianer in Jena in diesem Jahr Spenden für den Verein Hilfe für die Kinder aus Tschernobyl in Jena. Die SCHOTT AG stockte den Betrag noch auf und so konnten jetzt 1 620 Euro an den Verein übergeben werden. Mit dem Geld sollen Geschenkpäckchen gekauft werden. Die Geschenke sollen den Kindern Anfang Januar anlässlich des Jolka-Festes vor Ort übergeben werden.

cd/Foto: Jürgen Scheere

 

OTZ/TLZ vom 21.10.20

 

„Wir wollen Kinder glücklich machen“

Jenas Tschernobylverein will trotz Corona und politischer Spannungen Hilfstour nach Weißrussland machen

Michael Groß

Bis Weihnachten sind es zwar noch reichlich zwei Monate, aber wenn dann etwas Großes gelingen soll, muss es gut vorbereitet sein. Noch dazu in diesen schwierigen Corona-Zeiten. Wenn alles gut geht, starten nämlich am 2. Januar drei Mitglieder des Jenaer Tschernobylvereins zur alljährlichen Weihnachtstour in die weißrussische Region um Krasnopolje unweit der ukrainischen Grenze. Eine Region, die noch immer unter den Folgen des Reaktorkatastrophe von 1986 in Tschernobyl leidet. In dieser Region will man wie jedes Jahr zur Zeit des dortigen Jolka-Festes rund 200 Kinder glücklich machen durch Geschenke, die durch Spenden in Jena finanziert werden. 

Womöglich in Quarantäne nach Fahrt

„Wir gehen momentan davon, dass dass wir fahren können“, sagt Herbert Bartsch vom Tschernobylverein. „Wenn die Bedingungen so bleiben wie jetzt, dann dürfen wir einreisen, wenn wir einen negativen Corona-Text vorweisen können, der nicht älter als 72 Stunden ist.“ Und wie ist das dann bei der Wiedereinreise nach Deutschland? „Dann müssten wir 14 Tage in Quarantäne gehen oder wieder einen aktuellen Corona-Test machen.“ Deshalb habe man im Vorstand des Vereins auch festgelegt, dass nur drei Leute fahren, die auch kein Problem damit haben, eventuell anschließend in Quarantäne gehen zu müssen.

Aber da ist ja auch noch die aktuelle politische Lage in Belarus, die sich in den letzten Wochen mit zahlreichen Demonstrationen gegen das Lukaschenko-Regimes und Repressionen gegen die Demokratie-Bewegung zuspitzte. Dessen sei man sich bewusst, sagt Bartsch. Aber im Statut des Vereins stehe, dass man eben kein politisch gebundener Verein sei. „Uns geht es um die Kinder, die dort in armen Verhältnissen leben und sich riesig freuen über unsere kleinen Geschenkbeutel. Es ist meistens das einzige Geschenk, das sie zu Weihnachten bekommen.“

Neben diesen Weihnachtsbeuteln mit allerlei Süßigkeiten, für die der Verein 2500 Euro an Spenden benötigt, geht es diesmal auch noch um ein besonderes Projekt. Es soll sozusagen ein Trostpflaster für die 20 Kinder aus der Region Krasnopolje sein, die eigentlich im Frühjahr als Feriengruppe nach Jena kommen sollten. Deren Reise wurde aber wegen Corona kurzfristig abgeblasen. Das habe zu vielen Tränen unter den acht- bis elfjährigen Kindern geführt.

Spenden für einen Zirkusbesuch

„Als kleine Entschädigung möchten wir diese Gruppe nun einladen zu einem Zirkusbesuch in die zwei Stunden Busfahrt von Koselje entfernte Stadt Gomel. Zirkus hat dort einen viel höheren Stellenwert als bei uns und gilt gerade für die Kinder auf dem Lande als ein ganz tolles Erlebnis.“ Um dieses schöne Projekt umzusetzen, braucht der Verein noch einmal 950 Euro an Spenden extra.

Wer also zur Weihnachtszeit einen Beitrag für glückliche Kinderaugen leisten möchte, der kann spenden entweder für die Weihnachtsbeutel, die bei Feiern an der Schule im Dorf Koselje sowie in einem Behindertenheim und in einer Unterkunft für vernachlässigte Kinder in Krasnopolje überreicht werden, oder sich auch für die Unterstützung des  Zirkusbesuch entscheiden.

Es gibt aber auch noch ein anderes, nun schon über Jahre betriebenes Hilfsprojekt des Vereins: die Ausbildungshilfe von besonders guten Absolventen der Schule in Koselje. Dank von einer Reihe von Sponsoren aus Jena fließen kleine Stipendien an Studenten und Auszubildende von 30 Euro monatlich. Auch diese Gelder wollen die Jenaer bei ihrer Weihnachtstour überreichen. Es gibt aber beim Verein auch einen Notplan. Sollte es wie auch immer am Ende doch nicht klappen mit der Jenaer Fahrt nach Weißrussland, dann werde man die in Jena gespendeten Gelder einem Händler in Krasnopolje zuleiten, der die Geschenkbeutel füllt, die schließlich durch die Schulleitung in Koselje übergeben werden. „Unser Weihnachtsmannkostüm ist ja auch noch dort, das kann von den Lehrern gleich benutzt werden. Und von denen wünschen wir uns dann natürlich schöne Fotos“, so Bartsch.

In einem solchen Notfall würden die Jenaer spätestes im April einen neuen Versuch unternehmen, nach Belarus zu fahren, schon auch, um den nächsten Ferienaufenthalt von weißrussischen Kindern in Jena vorzubereiten. Denn nächstes Jahr soll das auf jeden Fall wieder klappen, heißt es hoffnungsvoll im Verein. Doch jetzt hofft man beim Verein erst einmal auf baldige Spenden aus der Jenaer Bevölkerung. Denn der beauftragte Händler in Krasnopolje benötige schon bald das Geld, um die Füllungen der Geschenkbeutel zu kaufen. Zum Inhalt der Beutel gehören Obst, Vitaminsäfte, Schokolade, Nüsse, russische Pralinen und Gebäck.

Spenden an Verein „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl in Jena e.V.“, entweder Kennwort: „Weihnachtsfahrt“ oder „Zirkusbesuch", Sparkasse Jena, Iban: DE85 8305 3030 0000 0529 14, Spenden-Quittungen ab 20 Euro

JenaTV vom 19.10.20

 

https://www.jenatv.de/mediathek/57402/Spendenaufruf_des_Tschernobyl_Vereines.html

 

OTZ/TLZ vom 21.3.20

 

Da kullert manche Träne

Jenaer Tschernobylverein sagt Ferienaufenthalt weißrussischer Kinder ab

Jena Es ist zwar noch eine Weile hin bis zum 6. Juni, doch der Jenaer Tschernobylverein hat jetzt die Reißleine gezogen und den diesjährigen Ferienaufenthalt von etwa 20 weißrussischen Kindern abgesagt.

„Wir haben uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen, hatten wir doch noch bei unserer Spendenfahrt im Januar in der belarussischen Region Krasnopolje in die glücklichen Kindergesichter gesehen, die sich freuten, zur Erholung nach Jena zu dürfen. Für mehr als die Hälfte dieser Kinder hatten wir bereits Gasteltern gefunden“, sagt Herbert Bartsch. Alle Vorbereitungen wie Bus-Buchungen liefen bereits. Die Pässe für die Kinder müssten ebenfalls beantragt werden. Auch die Übernachtungen in der ersten Ferienwoche im Schullandheim „Stern“ sei bestellt gewesen. Es drohen überall Stornierungskosten für den Verein, falls die Corona-Krise anhalte. Man sei in Kontakt mit den Familien in Krasnopolje. Dort sei die Enttäuschung riesengroß. Dieses Mal sollten jüngere Schüler kommen, vor allem Grundschüler. Da dürfte manche Träne kullern.

Die Sorge um die Gesundheit der Kinder, der Gastfamilien und der Betreuer habe bei der Entscheidung an erster Stelle gestanden, betont Bartsch.

Schon seit Anfang der 1990er Jahre lädt der Verein jedes Jahr im Sommer eine Kindergruppe aus Krasnopolje für drei Ferienwochen nach Jena ein. Eine Woche verbringen sie auf dem „Stern“ erholsame Tage und danach zwei Wochen bei Gasteltern. Auch die Jahresmitgliederversammlung des Tschernobylvereins, die am 30 März vorgesehen war, wird verschoben, wahrscheinlich in den Herbst. Bis auf Widerruf bleiben zudem die Annahmestellen für Alttextilien in der August-Bebel-Straße 4 (ehemalige ABF) und im Vereinsbüro in Löbstedt geschlossen. mg

 

JenaTV  vom 17.3.20 

 

Absagen vom Jenaer Tschernobyl Verein

Der Verein Hilfe für Kinder von Tschernobyl e.V. sagt sowohl den Kinderaufenthalt 2020 als auch die für den 30. März 2020 festgelegte Jahresmitgliederversammlung (incl. Nachwahl) ab. Außerdem bleibt die Annahmestelle für Alttextilien in der August-Bebel-Str. 4 (ehem. ABF) bis auf Widerruf geschlossen. Auch im Vereinsbüro in Jena-Löbstedt entfällt die Annahme von Alttextilien. Die mit der Absage verbundenen Stornierungsgebühren für bereits gebuchte Leistungen werden vom Verein getragen. Ob die Jahresmitgliederversammlung im Herbst 2020 nachgeholt werden kann oder ganz ins Jahr 2021 verschoben werden muss, wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Arbeitsbericht, Finanzbericht und Revisionsbericht für 2019 und Haushaltetat für 2020 werden im April vorliegen und können interessierten Vereinsmitgliedern online zur Verfügung gestellt werden.

 

OTZ/TLZ vom 27.1.20

Erwärmende Musik für einen guten Zweck

5. Winterpicknick für Tschernobyl-Verein und Senioren-Rikscha

 

OTZ/TLZ vom 22.01.2020:

 

OTZ/TLZ vom 11.1.2020:

 

 

OTZ/TLZ vom 6.1.2020:

Jenaer Verein fährt 22 Stunden für Weihnachtssaktion

 

Jena/Koselje.  Der Jenaer Tschernobylverein ist im weißrussischen Koselje angekommen und hat bereits erste Weihnachtsgeschenke an Kinder übergeben.

 
Mitglieder des Tschernobylverein beschenkten betreute Kinder in Koselje.

Mitglieder des Tschernobylverein beschenkten betreute Kinder in Koselje.

Foto: Verein

Gute Kunde kommt aus dem dem weißrussischen Koselje Die Gruppe des Jenaer Tschernobylvereins ist nach 22 Stunden Nonstop-Fahrt von Jena aus durch quer durch Polen wohlbehalten angekommen.

Die Abordnung hat auch sogleich mit ihrer Arbeit begonnen. Dazu gehörte zum Beispiel die Übergabe von vorher in Jena gesammelten Spenden für gestiftete Stipendien an Absolventen der Schule in Koselje, die ein Studium oder eine Berufsausbildung absolvieren. Hier übergab der Verein mehr als 6000 Euro.

Außerdem holten die Jenaer inzwischen all die bestellten Waren bei einem Händler ab, die sie nun selbst in rund 200 Geschenkbeutel abpacken und an jeden Schüler in Koselje in den nächsten Tagen verschenken. Einen ersten Besuch mit weihnachtlichen Geschenken unternahm die Vereinsgruppe auch bereits: Sie bescherte Kinder, die aus schwierigen Familienverhältnissen herausgeholt wurden und in anderen Familien betreut werden.

 

MDR Thüringen-TV vom 3.1.20

 

Mitglieder des Jenaer Tschernobyl-Vereins starten am Freitag zu ihrer Weihnachtsfahrt nach Weißrussland. Mit einem Kleinbus fahren sie die knapp 1.800 Kilometer bis nach Koselje in der Region Krasnopolje. Die Menschen dort hätten noch immer unter den Folgen der Reaktor-Katastrophe von 1986 im nahen Tschernobyl zu leiden, sagte Herbert Bartsch vom Vereinsvorstand MDR THÜRINGEN. Für die in Jena gesammelten über 2.000 Euro Spenden werden vor Ort Geschenkbeutel mit Nüssen, Obst, Schokolade und traditionellem Konfekt gepackt. Zum russischen Weihnachtsfest am 7. Januar werden sie in der Schule in Koselje, in einem Heim für behinderte Kinder und in einem Kinderheim verteilt. Die Jenaer spendeten laut Bartsch auch mehrere hundert Euro für Langlauf-Ski, die die Schule bekommen soll. Die Skier, die von den Kindern ausgeliehen werden, hätten angesichts der lang anhaltenden Winter einen großen Wert.